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Eine Gegenwart aus Geschichten – Lesung und Gespräch mit Tanja Maljartschuk und Matthias Nawrat

Posted on 29. Juni 2023 by novinki
Am Freitag, dem 30. Juni 2023 um 19 Uhr, lädt das Potsdamer Kunsthaus sans titre zu einer Doppellesung mit Tanja Maljartschuk und Matthias Nawrat ein: Anlass ist das 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft Potsdam-Oppeln/Opole und der 2022 neugegründeten Städtepartnerschaft Potsdam-Iwano-Frankiwsk/Stanislau.

Aus Anlass des 50. Jubiläums der Städtepartnerschaft Potsdam-Oppeln/Opole und der 2022 neugegründeten Städtepartnerschaft Potsdam-Iwano-Frankiwsk/Stanislau laden wir Sie am Freitag, dem 30. Juni 2023 um 19 Uhr in das Potsdamer Kunsthaus sans titre zu einer Doppellesung mit Tanja Maljartschuk und Matthias Nawrat herzlich ein. Ihre preisgekrönten Werke handeln von Heimat, Identität und Suche nach Zugehörigkeit. Die Vergangenheit wirkt stets in die Gegenwart der Protagonisten hinein. Die eigene Herkunft lässt sich nicht abschütteln. Die Heimat ist ein Sehnsuchtsort, die Erinnerung daran ein Mittel gegen die Entwurzelung. Die historischen wie aktuellen Verflechtungen zwischen Deutschland, Polen und der Ukraine, die Tanja Maljartschuk und Matthias Nawrat beschreiben, sind der Schlüssel zum Verständnis Europas im 21. Jahrhundert.

Programm

Tanja Maljartschuk und Matthias Nawrat lesen aus ihren Werken.

Moderation: Prof. Dr. Magdalena Marszałek, Institut für Slawistik, Universität Potsdam

 

Tanja Maljartschuk, 1983 in Iwano-Frankiwsk (Ukraine) geboren, studierte Philologie an der Universität Iwano-Frankiwsk und arbeitete nach dem Studium als Journalistin in Kiew/Kyiv. 2009 erschien auf Deutsch ihr Erzählband Neunprozentiger Haushaltsessig, 2013 ihr Roman Biografie eines zufälligen Wunders, 2014 Von Hasen und anderen Europäern, 2019 ihr Roman Blauwal der Erinnerung und 2022 ihr Essayband Gleich geht die Geschichte weiter, wir atmen nur aus. Tanja Maljartschuk wurde u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Usedomer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Wien.

Matthias Nawrat, 1979 in Oppeln/Opole (Polen) geboren, emigrierte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg. Er studierte in Freiburg/Br. und Heidelberg Biologie und später am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Er debütierte 2012 mit dem Roman Wir zwei allein. 2015 erschien sein Roman Die vielen Tode unseres Opas Jurek, 2019 Der traurige Gast, 2021 Reise nach Maine und 2022 sein erster Gedichtband Gebete für meine Vorfahren. Matthias Nawrat wurde u.a. mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. Der Autor lebt in Berlin.

 

Datum: Fr. 30.06.2023

Zeit: 19:00 Uhr

Eintritt: 7 Euro / 5 Euro ermäßigt

Barrierefreiheit: Nein

 

Eine Kooperationsveranstaltung des Logo: Kunsthaus sans titre sans titre e.V., der Gesellschaft für Deutsch-Polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V., der Universität Potsdam und des Logo: DKF Deutschen Kulturforums östliches Europa

 

Weitere Infos: https://www.kulturforum.info/de/termine/veranstaltungen/1024228-eine-gegenwart-aus-geschichten

 


Eine Gegenwart aus Geschichten – Lesung und Gespräch mit Tanja Maljartschuk und Matthias Nawrat - novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Tanja Maljartschuk und Matthias Nawrat, © Michael Schwarz © Jürgen Bauer

Eine Gegen­wart aus Geschichten – Lesung und Gespräch mit Tanja Mal­jart­schuk und Mat­thias Nawrat

Aus Anlass des 50. Jubi­läums der Städ­te­part­ner­schaft Potsdam-Oppeln/O­pole und der 2022 neu­ge­grün­deten Städ­te­part­ner­schaft Potsdam-Iwano-Fran­kiw­s­k/Sta­nislau laden wir Sie am Freitag, dem 30. Juni 2023 um 19 Uhr in das Pots­damer Kunst­haus sans titre zu einer Dop­pel­le­sung mit Tanja Mal­jart­schuk und Mat­thias Nawrat herz­lich ein. Ihre preis­ge­krönten Werke han­deln von Heimat, Iden­tität und Suche nach Zuge­hö­rig­keit. Die Ver­gan­gen­heit wirkt stets in die Gegen­wart der Prot­ago­nisten hinein. Die eigene Her­kunft lässt sich nicht abschüt­teln. Die Heimat ist ein Sehn­suchtsort, die Erin­ne­rung daran ein Mittel gegen die Ent­wur­ze­lung. Die his­to­ri­schen wie aktu­ellen Ver­flech­tungen zwi­schen Deutsch­land, Polen und der Ukraine, die Tanja Mal­jart­schuk und Mat­thias Nawrat beschreiben, sind der Schlüssel zum Ver­ständnis Europas im 21. Jahrhundert.

Pro­gramm

Tanja Mal­jart­schuk und Mat­thias Nawrat lesen aus ihren Werken.

Mode­ra­tion: Prof. Dr. Mag­da­lena Mars­załek, Institut für Sla­wistik, Uni­ver­sität Potsdam

 

Tanja Mal­jart­schuk, 1983 in Iwano-Fran­kiwsk (Ukraine) geboren, stu­dierte Phi­lo­logie an der Uni­ver­sität Iwano-Fran­kiwsk und arbei­tete nach dem Stu­dium als Jour­na­listin in Kiew/Kyiv. 2009 erschien auf Deutsch ihr Erzähl­band Neun­pro­zen­tiger Haus­halts­essig, 2013 ihr Roman Bio­grafie eines zufäl­ligen Wun­ders, 2014 Von Hasen und anderen Euro­päern, 2019 ihr Roman Blauwal der Erin­ne­rung und 2022 ihr Essay­band Gleich geht die Geschichte weiter, wir atmen nur aus. Tanja Mal­jart­schuk wurde u.a. mit dem Inge­borg-Bach­mann-Preis und dem Use­domer Lite­ra­tur­preis aus­ge­zeichnet. Die Autorin lebt in Wien.

Mat­thias Nawrat, 1979 in Oppeln/Opole (Polen) geboren, emi­grierte als Zehn­jäh­riger mit seiner Familie nach Bam­berg. Er stu­dierte in Freiburg/Br. und Hei­del­berg Bio­logie und später am Schwei­ze­ri­schen Lite­ra­tur­in­stitut in Biel. Er debü­tierte 2012 mit dem Roman Wir zwei allein. 2015 erschien sein Roman Die vielen Tode unseres Opas Jurek, 2019 Der trau­rige Gast, 2021 Reise nach Maine und 2022 sein erster Gedicht­band Gebete für meine Vor­fahren. Mat­thias Nawrat wurde u.a. mit dem Lite­ra­tur­preis der Euro­päi­schen Union aus­ge­zeichnet. Der Autor lebt in Berlin.

 

Datum: Fr. 30.06.2023

Zeit: 19:00 Uhr

Ein­tritt: 7 Euro / 5 Euro ermäßigt

Bar­rie­re­frei­heit: Nein

 

Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung des Logo: Kunsthaus sans titre sans titre e.V., der Gesell­schaft für Deutsch-Pol­ni­sche Nach­bar­schaft – Sąsiedzi e.V., der Uni­ver­sität Potsdam und des Logo: DKF Deut­schen Kul­tur­fo­rums öst­li­ches Europa

 

Wei­tere Infos: https://www.kulturforum.info/de/termine/veranstaltungen/1024228-eine-gegenwart-aus-geschichten