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Von bunten Vögeln und der Verpflichtung, nicht verbittert zu enden

Posted on 22. August 2013 by Claudia Pfitzner
„Pharaonennachtschwalbe, Schmarotzerraubmöwe, Orangenbandschnäppertyrann, Veilchenkopfelfe“ − so melodisch, kunstvoll und prächtig die Namen, so schlicht die Vögel, die sich dahinter verbergen. Offenbar vom Reiz solch kurioser Vogelnamen inspiriert, erzählt Marjana Gaponenko die eigentlich unspektakuläre Geschichte vom letzten Aufbruch im Leben des 96-jährigen ukrainischen Ornithologen und Eigenbrötlers Luka Lewadski in einer raffinierten Sprache, die begeistert, amüsiert und dem Helden auf seiner letzten Reise ein treuer Gefährte ist.

„Pharaonennachtschwalbe, Schmarotzerraubmöwe, Orangenbandschnäppertyrann, Veilchenkopfelfe“ − so melodisch, kunstvoll und prächtig die Namen, so schlicht die Vögel, die sich dahinter verbergen. Offenbar vom Reiz solch kurioser Vogelnamen inspiriert, erzählt Marjana Gaponenko die eigentlich unspektakuläre Geschichte vom letzten Aufbruch im Leben des 96-jährigen ukrainischen Ornithologen und Eigenbrötlers Luka Lewadski in einer raffinierten Sprache, die begeistert, amüsiert und dem Helden auf seiner letzten Reise ein treuer Gefährte ist.

 

Lewadskis letzte Reise nimmt ihren Anfang in einer ukrainischen Stadt ohne Namen, wo sich der hochbetagte Professor Emeritus der Zoologie und Verfasser der Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel in ein Refugium aus verstaubten Büchern und Erinnerungen an seine einzigen Leidenschaften, Vögel und Musik, zurückgezogen hat. In die Einöde geduldigen Wartens auf den Tod bricht mit geradezu belebender Wirkung die vermeintliche Krebsdiagnose ein und Lewadski wird plötzlich ungeduldig: Ein letztes Mal will er sich dem Leben draußen zuwenden und das im großen Stil. Er kratzt all sein Erspartes zusammen, kleidet sich festlich ein und bricht schließlich auf, nach Wien, ins Hotel Imperial, zur Schokoladentorte, die seine welken Großtanten dort für ihn bestellten. Wenn schon sterben, dann im Luxus und nicht ohne noch einmal richtig gelebt zu haben: „Während er sich anzog, traf er noch eine Reihe von Entscheidungen: Er würde die Kellnerin wie aus Versehen berühren, sollte sie hübsch sein. Sollte ihn ein Kellner bedienen, würde er ihm ein Bein stellen.“

 

Lewadski, der sich sein Leben lang mehr für Vögel als für Menschen interessiert und sich in seiner eigenen, längst vergangenen Welt bestens eingerichtet hat, findet sich nun im Hier und Jetzt wieder. Er streift als Relikt aus alten Zeiten durch die Gegenwart. Zwischen diesem und Lewadskis letztem längeren Aufenthalt in Wien liegt fast sein gesamtes Leben und ein großes Stück des bewegten 20. Jahrhunderts. Schon seine Geburt in Ostgalizien stand unter keinem guten Stern: In diesem Jahr starb die letzte Wandertaube ihrer Art völlig vereinsamt in einem amerikanischen Zoo − ein symbolischer Vorbote: „Natürlich hatte sie gewusst, dass sie die letzte ihrer Art war. So etwas wusste man einfach. Egal ob Mensch oder Tier. Solche Dinge wurden einem von dünner Luft zugeflüstert, direkt ins Herz hinein“. Schon von Kindesbeinen an altmodisch, skurril und eigen, kurz, ein komischer Kauz: Mit dem Vogelnarr Lewadski ist Marjana Gaponenko eine kuriose literarische Gestalt gelungen, die den Leser für sich einnimmt und an Professor Pnin von Nabokov denken lässt, eine ebenso verschrobene wie liebenswürdige Figur.

 

Im ersten Weltkrieg von Ostgalizien nach Wien, dann wieder nach Lemberg und im 2. Weltkrieg Flucht vor den Nazis nach Tschetschenien (zum kaukasischen Sommergoldhähnchen), später unter Stalin Verbannung nach Zentralasien und wieder zurück an den Ort der Geburt, der jetzt ukrainisch ist, nachdem er österreichisch-ungarisch und polnisch war − Lewadski hat in seinem Leben zahlreiche Stationen durchlaufen. Sie lassen den Roman ganz nebenbei von europäischer Geschichte erzählen und geben dem Buch historische Tiefe.

 

Lewadskis letzte Station ist nun das Imperial in Wien: „Dieses Hotel ist wie ein Schiff und ich bin eine Lachmöwe auf dem Deck“. Mit bissigem Witz und jugendlichem Spott nimmt er die betagten Gäste des Nobelhotels ins Visier, erfreut sich diebisch am Luxus, den er sich eigentlich nicht leisten kann, und trifft auf Menschen, mit denen er nochmal die Freude am Dasein teilt: Im Butler Habib findet er einen aufgeschlossenen Gesprächspartner und in dem ebenfalls greisen Witzturn einen Weggefährten für die Pirsch, auf die sich die beiden in die Hotelbar begeben. An den Cocktails ihrer Jugend nippend, ziehen sie Bilanz aus ihren gelebten Leben. Bis es für Lewadski so weit ist.

 

Von Sterben und Tod erzählt Marjana Gaponenko völlig angst- und schwerelos in einer Sprache, die purer Genuss ist und ohne die die Geschichte vielleicht eine von vielen wäre. Mit Witz und Humor fühlt sie sich in ihren Protagonisten Lewadski ein und durchlebt mit ihm Traum und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart. Wenn sich Lewadskis Gedanken überschlagen, er sein Leben Revue passieren lässt oder mit flinkem Blick die Gäste in der Hotel-Lobby beobachtet, gewinnt die Sprache immer wieder an Tempo. In diesem Fluss hat jedes Wort seinen festen Platz, es gibt kein zu viel oder zu wenig. Auf die Frage, was ihr denn so gefällt an der deutschen Sprache, antwortete Marjana Gaponenko in einem Interview: „Ausschweifend zu sein, aber trotzdem hat alles seine Ordnung.“

Neben exotischen Vogelnamen findet die Autorin besonderen Gefallen an antiquierten Wörtern, die wie Lewadski selbst längst aus der Mode gekommen sind und nun wieder zum Leben erweckt werden − von „Spitzbübinnen“ und „Krautstampfern der Matronen“ unter „Kristalllüstern“ ist hier die Rede.

 

Dieser so reiche und originelle Wortschatz beeindruckt umso mehr, weil die gebürtige Ukrainerin Marjana Gaponenko erst im Alter von 13 Jahren anfing, in der Schule in Odessa Deutsch zu lernen. Noch während ihres Germanistik-Studiums in Odessa begann sie, Gedichte auf Deutsch zu schreiben und zu veröffentlichen, was sie 2000 im Rahmen eines sechsmonatigen Literaturstipendiums in die Nähe von Münster brachte. Nach Stationen in Krakau, Dublin und Wien, kehrte sie 2006 nach Deutschland zurück, wo sie heute in Mainz lebt. Ihr Debüt gab Marjana Gaponenko mit dem Roman Annuschka Blume (2010), der vom Briefwechsel zwischen Annuschka und Piotr erzählt: Sie ist Lehrerin in der ukrainischen Provinz, er − Journalist und überall auf der Welt zu Hause. Für ihren zweiten Roman Wer ist Martha? wurde die Autorin Anfang dieses Jahres mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet.

 

In Vorbereitung auf Wer ist Martha? hat sich Marjana Gaponenko ein knappes Jahr lang intensiver Recherchearbeit gewidmet, um sich in die Welt ihres Protagonisten Lewadski einzufühlen. Sie studierte Werke zur Vogelkunde und verbrachte auch selbst einige Zeit im Hotel Imperial. Diese aufwändige Vorarbeit spürt man beim Lesen und es verwundert nicht, dass die Autorin in Gestalt einer jungen Russin, die sich an der Hotelbar Inspiration für ihr Buch über einen alten Mann verschafft, sogar selbst im Roman auftaucht. So versucht sie gar nicht erst, das Erdachte und Konstruierte der Geschichte zu verschleiern, sondern legt es offenbar bewusst auf diesen Eindruck an. Bevor es für den Leser aber ermüdend wird, hilft die leichte, ungezwungene Sprache über manche Anstrengung des Erzählten hinweg.

 

Der tragikomische Roman Wer ist Martha? lebt von seiner originellen Sprache und der Figur des Luka Lewadski, der angesichts seines nahenden Todes noch einmal alle Register zieht, feierlich und mit voller Hingabe, so gut es geht, bis zum Schlussakkord.

 

Gaponenko, Marjana: Wer ist Martha?, Berlin 2012.

Von bunten Vögeln und der Verpflichtung, nicht verbittert zu enden - novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Von bunten Vögeln und der Ver­pflich­tung, nicht ver­bit­tert zu enden

„Pha­rao­nen­nacht­schwalbe, Schma­rot­zer­raub­möwe, Oran­gen­band­schnäp­per­ty­rann, Veil­chen­kop­felfe“ − so melo­disch, kunst­voll und prächtig die Namen, so schlicht die Vögel, die sich dahinter ver­bergen. Offenbar vom Reiz solch kurioser Vogel­namen inspi­riert, erzählt Mar­jana Gapo­nenko die eigent­lich unspek­ta­ku­läre Geschichte vom letzten Auf­bruch im Leben des 96-jäh­rigen ukrai­ni­schen Orni­tho­logen und Eigen­bröt­lers Luka Lewadski in einer raf­fi­nierten Sprache, die begeis­tert, amü­siert und dem Helden auf seiner letzten Reise ein treuer Gefährte ist.

 

Lewadskis letzte Reise nimmt ihren Anfang in einer ukrai­ni­schen Stadt ohne Namen, wo sich der hoch­be­tagte Pro­fessor Eme­ritus der Zoo­logie und Ver­fasser der Studie Über die Rechen­schwäche der Raben­vögel in ein Refu­gium aus ver­staubten Büchern und Erin­ne­rungen an seine ein­zigen Lei­den­schaften, Vögel und Musik, zurück­ge­zogen hat. In die Einöde gedul­digen War­tens auf den Tod bricht mit gera­dezu bele­bender Wir­kung die ver­meint­liche Krebs­dia­gnose ein und Lewadski wird plötz­lich unge­duldig: Ein letztes Mal will er sich dem Leben draußen zuwenden und das im großen Stil. Er kratzt all sein Erspartes zusammen, kleidet sich fest­lich ein und bricht schließ­lich auf, nach Wien, ins Hotel Impe­rial, zur Scho­ko­la­den­torte, die seine welken Groß­tanten dort für ihn bestellten. Wenn schon sterben, dann im Luxus und nicht ohne noch einmal richtig gelebt zu haben: „Wäh­rend er sich anzog, traf er noch eine Reihe von Ent­schei­dungen: Er würde die Kell­nerin wie aus Ver­sehen berühren, sollte sie hübsch sein. Sollte ihn ein Kellner bedienen, würde er ihm ein Bein stellen.“

 

Lewadski, der sich sein Leben lang mehr für Vögel als für Men­schen inter­es­siert und sich in seiner eigenen, längst ver­gan­genen Welt bes­tens ein­ge­richtet hat, findet sich nun im Hier und Jetzt wieder. Er streift als Relikt aus alten Zeiten durch die Gegen­wart. Zwi­schen diesem und Lewadskis letztem län­geren Auf­ent­halt in Wien liegt fast sein gesamtes Leben und ein großes Stück des bewegten 20. Jahr­hun­derts. Schon seine Geburt in Ost­ga­li­zien stand unter keinem guten Stern: In diesem Jahr starb die letzte Wan­der­taube ihrer Art völlig ver­einsamt in einem ame­ri­ka­ni­schen Zoo − ein sym­bo­li­scher Vor­bote: „Natür­lich hatte sie gewusst, dass sie die letzte ihrer Art war. So etwas wusste man ein­fach. Egal ob Mensch oder Tier. Solche Dinge wurden einem von dünner Luft zuge­flüs­tert, direkt ins Herz hinein“. Schon von Kin­des­beinen an alt­mo­disch, skurril und eigen, kurz, ein komi­scher Kauz: Mit dem Vogel­narr Lewadski ist Mar­jana Gapo­nenko eine kuriose lite­ra­ri­sche Gestalt gelungen, die den Leser für sich ein­nimmt und an Pro­fessor Pnin von Nabokov denken lässt, eine ebenso ver­schro­bene wie lie­bens­wür­dige Figur.

 

Im ersten Welt­krieg von Ost­ga­li­zien nach Wien, dann wieder nach Lem­berg und im 2. Welt­krieg Flucht vor den Nazis nach Tsche­tsche­nien (zum kau­ka­si­schen Som­mer­gold­hähn­chen), später unter Stalin Ver­ban­nung nach Zen­tral­asien und wieder zurück an den Ort der Geburt, der jetzt ukrai­nisch ist, nachdem er öster­rei­chisch-unga­risch und pol­nisch war − Lewadski hat in seinem Leben zahl­reiche Sta­tionen durch­laufen. Sie lassen den Roman ganz nebenbei von euro­päi­scher Geschichte erzählen und geben dem Buch his­to­ri­sche Tiefe.

 

Lewadskis letzte Sta­tion ist nun das Impe­rial in Wien: „Dieses Hotel ist wie ein Schiff und ich bin eine Lach­möwe auf dem Deck“. Mit bis­sigem Witz und jugend­li­chem Spott nimmt er die betagten Gäste des Nobel­ho­tels ins Visier, erfreut sich die­bisch am Luxus, den er sich eigent­lich nicht leisten kann, und trifft auf Men­schen, mit denen er nochmal die Freude am Dasein teilt: Im Butler Habib findet er einen auf­ge­schlos­senen Gesprächs­partner und in dem eben­falls greisen Witz­turn einen Weg­ge­fährten für die Pirsch, auf die sich die beiden in die Hotelbar begeben. An den Cock­tails ihrer Jugend nip­pend, ziehen sie Bilanz aus ihren gelebten Leben. Bis es für Lewadski so weit ist.

 

Von Sterben und Tod erzählt Mar­jana Gapo­nenko völlig angst- und schwe­relos in einer Sprache, die purer Genuss ist und ohne die die Geschichte viel­leicht eine von vielen wäre. Mit Witz und Humor fühlt sie sich in ihren Prot­ago­nisten Lewadski ein und durch­lebt mit ihm Traum und Wirk­lich­keit, Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart. Wenn sich Lewadskis Gedanken über­schlagen, er sein Leben Revue pas­sieren lässt oder mit flinkem Blick die Gäste in der Hotel-Lobby beob­achtet, gewinnt die Sprache immer wieder an Tempo. In diesem Fluss hat jedes Wort seinen festen Platz, es gibt kein zu viel oder zu wenig. Auf die Frage, was ihr denn so gefällt an der deut­schen Sprache, ant­wor­tete Mar­jana Gapo­nenko in einem Inter­view: „Aus­schwei­fend zu sein, aber trotzdem hat alles seine Ordnung.“

Neben exo­ti­schen Vogel­namen findet die Autorin beson­deren Gefallen an anti­quierten Wör­tern, die wie Lewadski selbst längst aus der Mode gekommen sind und nun wieder zum Leben erweckt werden − von „Spitz­bü­binnen“ und „Kraut­stamp­fern der Matronen“ unter „Kris­tall­lüs­tern“ ist hier die Rede.

 

Dieser so reiche und ori­gi­nelle Wort­schatz beein­druckt umso mehr, weil die gebür­tige Ukrai­nerin Mar­jana Gapo­nenko erst im Alter von 13 Jahren anfing, in der Schule in Odessa Deutsch zu lernen. Noch wäh­rend ihres Ger­ma­nistik-Stu­diums in Odessa begann sie, Gedichte auf Deutsch zu schreiben und zu ver­öf­fent­li­chen, was sie 2000 im Rahmen eines sechs­mo­na­tigen Lite­ra­tur­sti­pen­diums in die Nähe von Münster brachte. Nach Sta­tionen in Krakau, Dublin und Wien, kehrte sie 2006 nach Deutsch­land zurück, wo sie heute in Mainz lebt. Ihr Debüt gab Mar­jana Gapo­nenko mit dem Roman Annuschka Blume (2010), der vom Brief­wechsel zwi­schen Annuschka und Piotr erzählt: Sie ist Leh­rerin in der ukrai­ni­schen Pro­vinz, er − Jour­na­list und überall auf der Welt zu Hause. Für ihren zweiten Roman Wer ist Martha? wurde die Autorin Anfang dieses Jahres mit dem Adel­bert-von-Cha­misso-Preis ausgezeichnet.

 

In Vor­be­rei­tung auf Wer ist Martha? hat sich Mar­jana Gapo­nenko ein knappes Jahr lang inten­siver Recher­che­ar­beit gewidmet, um sich in die Welt ihres Prot­ago­nisten Lewadski ein­zu­fühlen. Sie stu­dierte Werke zur Vogel­kunde und ver­brachte auch selbst einige Zeit im Hotel Impe­rial. Diese auf­wän­dige Vor­ar­beit spürt man beim Lesen und es ver­wun­dert nicht, dass die Autorin in Gestalt einer jungen Russin, die sich an der Hotelbar Inspi­ra­tion für ihr Buch über einen alten Mann ver­schafft, sogar selbst im Roman auf­taucht. So ver­sucht sie gar nicht erst, das Erdachte und Kon­stru­ierte der Geschichte zu ver­schleiern, son­dern legt es offenbar bewusst auf diesen Ein­druck an. Bevor es für den Leser aber ermü­dend wird, hilft die leichte, unge­zwun­gene Sprache über manche Anstren­gung des Erzählten hinweg.

 

Der tra­gi­ko­mi­sche Roman Wer ist Martha? lebt von seiner ori­gi­nellen Sprache und der Figur des Luka Lewadski, der ange­sichts seines nahenden Todes noch einmal alle Register zieht, fei­er­lich und mit voller Hin­gabe, so gut es geht, bis zum Schlussakkord.

 

Gapo­nenko, Mar­jana: Wer ist Martha?, Berlin 2012.